{"id":54213,"date":"2017-04-21T11:46:34","date_gmt":"2017-04-21T09:46:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.villa-koeppe.de\/?p=54213\/"},"modified":"2017-06-02T11:49:44","modified_gmt":"2017-06-02T09:49:44","slug":"newsticker-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.villa-koeppe.de\/en\/newsticker-18\/","title":{"rendered":"Newsticker #18"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" src=\"https:\/\/gallery.mailchimp.com\/bec2668bdba62de6855a92a1a\/images\/3daddaae-b7b0-4ae2-88b5-a121353a2576.jpg\" width=\"955\" height=\"670\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p>Berlin-Grunewald, 21. April 2017<\/p>\n<h3>Elementar, engagiert, originell und g\u00e4nzlich unpr\u00e4tenti\u00f6s!<br \/>\n\u00dcber das Unverwechselbare in der Kunst von Kevin A. Rausch.<\/h3>\n<p>Liebe Freunde der Galerie,<\/p>\n<p>die <a href=\"https:\/\/www.villa-koeppe.de\/portfolio_page\/kevin-a-rausch-today_tomorrow_yesterday\/\">Ausstellung von Kevin A. Rausch<\/a> r\u00fcckt n\u00e4her (Vernissage 05. Mai \/ 19 h) und wir m\u00f6chten euch schon jetzt auf die neue Show einstimmen. Deshalb heute ein paar Bemerkungen zum Unverwechselbaren und Originellen in seiner Kunst.<\/p>\n<p>Was macht seine Kunst so besonders? Was hebt Kevin A. Rausch von anderen ab? Kunstjournalisten, Kuratoren, Galeristen und Sammler haben dar\u00fcber nach\u00adgedacht, was das Einzigartige ist an der Kunst von Kevin A. Rausch.<\/p>\n<p>Sind es die charakteristischen erdigen und dunklen Farben, die der K\u00fcnstler verwendet \u2014 und durch die ein melancholisches Moll in seinen Bildern mitschwingt? Oder ist es die \u201eharte Form des Realismus zwischen Weinen und Lachen\u201c, wie die \u00f6sterreichische Kuratorin Barbara Baum meint? \u201eWarum brauchen wir Bilder wie die von Kevin A. Rausch \u00fcberhaupt?\u201c, fragt Baum weiter, um gleich hinzuzuf\u00fcgen: \u201eWeil sie eigenst\u00e4ndig sind. Und weil sie sich in ihrer Authentizit\u00e4t glaubw\u00fcrdig von anderen Werken junger K\u00fcnstler abgrenzen!\u201c<\/p>\n<p>Kevin A. Rauschs Kunst er\u00f6ffnet viele \u201aLesarten\u2018! Aber au\u00dfergew\u00f6hnlich ist sicher seine sensible und sehr individuelle Sichtweise auf unsere Zeit und auf die Dinge, die auf uns einwirken. Bemerkenswert ist auch Kevin A. Rauschs g\u00e4nzlich unpr\u00e4tenti\u00f6se Einstellung zu seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit. Sich irgendeinem Kunstgeschmack anzupassen oder sich an etwas abzuarbeiten, was seinem Publikum und seinen Sammlern einmal gefallen hat, lehnt er ab. Das ist ihm suspekt und nicht sein Ding: \u201eIch will meine Kunst weiter vorantreiben. Und deshalb interessieren mich Wiederholungen nicht!\u201c, so Rausch.<\/p>\n<p>Figuratives und Landschaftliches spielen in seine Bilder hinein \u2014 W\u00e4lder, Seen, Hoch\u00adgebirgsszenerien. Doch mit stimmungsvollen simplen Inszenierungen von Natur hat das alles nichts zu tun. In Kevin A. Rauschs \u0152uvre erscheint die Natur im \u00fcbertragenen Sinn. Sie ist Metapher f\u00fcr das Dasein in einer Welt, deren sinnstiftende Inhalte keineswegs offensichtlich sind. Diese Doppeldeutigkeit erlebt der Betrachter in einer sinnlich berauschenden, expressiven \u00c4sthetik.<\/p>\n<p>Das, was er hier durch Kunst erlebt und erf\u00e4hrt, das kann der Betrachter f\u00fcr sich mitnehmen. Und zwar, weil die Lebensspuren und -situationen, mit denen die Bildr\u00e4ume des K\u00fcnstler aufgeladen sind, immer auch ihn und seine Gegenwart meinen. Und weil Kevin A. Rauschs Bilder den Betrachter zu einem stillen Dialog einladen.<\/p>\n<p>Kevin A. Rauschs Werke spiegeln nicht die Natur an sich, sondern die \u201aNatur des Menschen\u2018. Das muss man zum Verst\u00e4ndnis dieser Kunst wissen. Der Mensch, niemals in idealisierter Vollkommenheit dargestellt, sondern immer nur angedeutet, spielt die Hauptrolle im Werk des \u00d6sterreichers. Seine Lebensspur zieht sich \u2014 wie bei einer Langzeitbeobachtung \u2014 durch das \u0152uvre. Das Werk von Kevin A. Rausch reflektiert Sehns\u00fcchte und Hoffnungen ebenso wie \u00c4ngste und tragische Erkenntnisse, mit denen der Mensch leben muss.<\/p>\n<p>In dieser Malerei geht alles nahtlos ineinander \u00fcber \u2014 das Phantastische und Vision\u00e4re, das bet\u00f6rend Sch\u00f6ne und Romantische, das D\u00e4monische und Apo\u00adkalyptische, das Tr\u00e4umerische und das Alptraumhafte. Aber auch das Absurde und Groteske.<\/p>\n<p>Nichts in dieser Malerei ist statisch. Selten gibt es eine Form oder eine Perspektive, die Halt bietet. Und nicht allzu oft setzt sich gegen\u00fcber den teils schockierend-apokalyptischen Andeutungen der blaue Himmel durch. Und wenn, dann verschmilzt die magische Stimmung mit den Eindr\u00fccken von Dunkelheit und Ungewissheit.<\/p>\n<p>Das Werk von Kevin A. Rausch ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Der \u00d6ster\u00adreicher z\u00e4hlt zu den ganz wenigen jungen K\u00fcnstlern, die konsequent und experimentell an einer pers\u00f6nlichen Bildsprache arbeiten und die nicht nur der Gegenwartsmalerei neue Impulse zuf\u00fchren, sondern die auch ein Spiegel seiner Generation und Ausdruck unserer Zeit sind.<em>\u00a0 [archie]<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin-Grunewald, 21. 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