Aktuelles

Ulrich Baehr | DAs 20. Jahrhundert XXVII, 2002, 160 x 200 cm

Ulrich Baehr | Idyll & Destruction

Vernissage: 18. Oktober 2018. 19-22 h
19.10.-23.11.2018

Ulrich Baehrs Landschaftsbilder machen deutlich, dass es in Baehrs Kunstkonzept um mehr geht als um kultivierte malerische Naturempfindungen oder um die geografische Wiedererkennbarkeit von Seen und Waldszenerien. Viele Motive bleiben hinter­gründig mit deutscher Geschichte verbunden – etwa der Zeit des Kalten Krieges. Selbst in scheinbar menschenleeren Seen, Wäldern oder Hügelketten lassen sich Zeichen einstiger militärischer Handlungen ausmachen. Ihre suggestive Kraft aber schöpfen sie aus der malerischen Auseinandersetzung zwischen Realismus und Abstraktion sowie aus der Energie ihre Farbkonstellationen.

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Vorschau

Schwere Sonne - Die Pisserein, 190 x 160 cm, 2018, Acryl auf Nessel

Arno Bojak | Black Nymphéas

Vernissage: 29. November 2018. 19-22 h
30.11.-18.01.2019

Bojaks Gemälde entstehen aus einem Mix an Bezügen – etwa zur Kunst­geschichte, zur Literatur, zu Märchen, Sagen und Kinder­buch­illustrationen, zum Comic oder zum Genre des Fantastischen Films. Wie schon in früheren Bildern sind häufig Kinder dargestellt. Kinderfiguren fungieren in Bojaks Werk schon immer als Arche­typen. Sie stehen stell­vertretend für die Spezies Mensch.

Es fällt auf, dass sich die Menschenbilder in den jüngsten Werken verändert haben. Es sind nicht mehr die umtriebigen coolen Kids und heimtückischen kleinen Monster im kindlichen Milieu dargestellt, sondern Jugendliche in der Adoleszenz. Die Figuren sind also ganz un­ver­kennbar älter geworden. Aber es geht immer noch um Themen, die wir aus Bojaks früheren Bildern kennen – es geht um Macht, Liebes- und Rollenspiele.

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