Hans Jürgen Simon

Hans Jürgen Simon

Hans Jürgen Simon, Arbeiten mit Printmedien

Die Werke Hans Jürgen Simons stehen in einem Kontext, der die Kunst des 20. Jahrhunderts mitgeprägt hat: Die Benutzung von Printmedien in Kunstzusammenhängen. Als Massenware aus dem Alltag fanden Zeitungsseiten Einzug nicht nur in die Kubistischen Collagen von Picasso und Braqué, sondern auch in die Montagebilder der Dadaisten. Künstler wie Kurt Schwitters bedienten sich der freien, collagierenden Bildgestaltung und klebten Zeitungen und Zeitschriften als Synonyme für die Lebensrealität in einer Informationsgesellschaft und das Daseinsgefühl in den Großstädten in ihre Kunstwerke.

Nach dem Weltkrieg lenkt die Kunst des Nouveau Réalisme sowie der Concept Art und der Pop-Bewegung mittels Einbeziehung von Printmedien den Blick auf Realität und Alltag. Zeitungen gaben etwa Warhols Kunstwerken den Nimbus eines unverbrüchlichen Zeugnisses der Realität.

Biografie

Vita

1940
Geboren in Lauban

1954
Malerlehre

Meisterprüfung, Fachschule, Selbstständig

seit 1991
Ausschließlich Arbeiten mit Printmedien im Atelier in Georgsmarienhütte (Osnabrück)

Ausstellungen

(E) Einzel  (G) Gruppe

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