Op-Art und des Minimalismus.
Christian Roeckenschuss (1929-2011) zählt zu den zentralen Berliner Protagonisten der Nachkriegsavantgarde.
In seinem Hauptwerk, den Séquences Chromatiques (Streifenbilder), sah Roeckenschuss seine künstlerisch-philosophischen Ideen umgesetzt: „Die Séquences Chromatiques beinhalten das Thema des Seins, der Natur und des Lebens sowie des ganzen Wesens des Menschen“, schrieb der Künstler.
Mit ihrem geistig-philosophischen und auch spirituellen Anliegen räumten die Streifenbilder Roeckenschuss eine Sonderstellung innerhalb des Minimalismus wie auch der Op-Art ein.
Konsequent entwickelte Roeckenschuss sein Werk über Skizzen und Entwürfe. Sie spielten in der Suche des Künstlers nach einer eigenständigen Position innerhalb der Kunst eine wichtige Rolle.
An den rund 400 Entwürfen und Miniaturen, die der Öffentlichkeit aus seinem Nachlass zur Verfügung stehen, lassen sich wesentliche Entwicklungsschritte der Werkformung seit 1954 auf dem Weg zum Hauptwerk, den Séquences Chromatiques, nachvollziehen.
Verbindungen zur Berliner Op-Art-Szene, gemeinsame Ausstellungen mit Zero sowie der Optical Art nahestehenden Künstlern und mit ihren führenden Köpfen – etwa Wolfgang Ludwig, Henryk Berlewi oder Wolfgang Kahlen – trugen dazu bei, dass Roeckenschuss immer wieder im Kontext mit Zero-Kunst und Op-Art genannt wurde.
Donnerstag, 22. August 2019
23.08.-19.10.2019
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